Nachschulische Möglichkeiten der Berufsvorbereitung

Nachfolgend einige nachschulische Möglichkeiten der Berufsvorbereitung für Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Bildungsbereichen Schule für Menschen mit einer geistigen Behinderung, Förderschule und Hauptschule...

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) im RAZ Ulm

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) im RKU

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) Caritas Ulm

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) Kolping Neu-Ulm

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) und Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) im Berufsbildungwerk Waiblingen

 

Eine schulische Möglichkeit nach der 9.Klasse neben dem Besuch der Berufsschulstufe oder Praxisstufe unserer Schule ist die Teilnahme an der Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE). Dabei findet der Unterricht in den Räumlichkeiten des RAZ Ulm in enger Zusammenarbeit mit unseren Koperationspartnern Gustav-Werner-Schule, Schmiechtalschule Ehingen und der Max-Gutknecht-Schule Ulm statt.

Infos zum BVE: http://www.kvjs.de/behinderung-und-beruf/aktion-1000-perspektive-2020/bve.html

 

 

Teilhabeplan für Menschen mit wesentlicher Behinderung

Im Juni 2007 gaben der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm den Start frei für eine gemeinsame Behindertenplanung. Mittlerweile liegt die Fortschreibung des ausführlichen Teilhabeplans vor. Mit diesem kreisübergreifenden Sozialplan für Menschen mit Behinderung übernehmen Ulm und der Alb-Donau-Kreis eine Vorreiterrolle in Baden-Württemberg. Das Projekt des Teilhabeplans baut auf einem vielfältigen regionalen Netz an Hilfen und Einrichtungen für Behinderte auf der Basis einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt- und Landkreis auf. Auf dieser Grundlage sollen im Alb-Donau-Kreis und in Ulm Schritt für Schritt konkrete Ergebnisse entwickelt werden, die den Menschen mit Behinderung wohnortnah zu Gute kommen und weiterhelfen.

Kompetenzinventar

Aufgabe der Berufsschulstufe der Schule für körperbehinderte Menschen ist auch die (berufs-) schulische Bildung und die berufspraktische Vorbereitung auf die Teilhabe am Arbeitsleben. Die berufliche Bildung und Vorbereitung behinderter Menschen muss sich stärker an den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes orientieren (Normalitätsprinzip). Exkursionen, Hospitationen und Praktika am allgemeinen Arbeitsmarkt sollen grundsätzlich ermöglicht werden. Dies dient nicht nur einer anzustrebenden Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt sondern verbessert auch ganz wesentlich die Teilhabe- und Entwicklungsmöglichkeiten in und für die WfbM.

Zu den Aufgaben der Berufsschulstufe gehören insbesondere folgende Maßnahmen:
  • interne Vorbereitung auf eine betriebliche Erprobung
  • individuelle Praktika in der WfbM
  • Begleitung- und Auswertung von Orientierungs- Erprobungs- oder Belastbarkeitspraktika am allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Kooperation mit dem IFD
  • individuelle Berufswegeplanung mit allen Beteiligten und Fortschreibung der Kompetenzanalyse

Die individuellen Stärken der behinderten Menschen stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Eine einheitliche, systemübergreifende, weitergehende und verbindliche Kompetenzbeschreibung im Kontext der Berufswegeplanung soll in der Kompetenzanalyse für behinderte Menschen fortlaufend dokumentiert werden.

Die Schule führt im Rahmen der individuellen Berufwegeplanung Perspektivengespräche und Berufswegekonferenzen durch. Deshalb beginnt für jede Schülerin und jeden Schüler schon in der Hauptstufe die individuelle Berufswegeplanung. In der Berufswegekonferenz werden die notwendigen Maßnahmen und Regelungen mit allen Beteiligten fest- und fortgeschrieben.

Die Ergebnisse der Berufswegekonferenz (Auswertung der beruflichen Bildung und Vorbereitung aus der fortgeschrieben Kompetenzanalyse) werden im Teilhabeplan für alle Beteiligten verbindlich fest- und kontinuierlich fortgeschrieben. Sie dienen auch dem Fachausschuss als Entscheidungsgrundlage und gehen somit frühzeitig auch dem Träger der Eingliederungshilfe zu. Die Funktion des Fachausschusses wird durch die Arbeit der Berufswegekonferenz nachhaltig unterstützt. Der Eingliederungshilfeträger wird auch in den Fällen in die Berufswegeplanung frühzeitig einbezogen, bei denen eine unmittelbare Vermittlung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Anschluss an die Schule erreicht werden kann.

Auf folgender Seite des KVJS stehen die verschiedenen Module des Kompetenzinventars zum download bereit: